Räume gestalten. Verfahren sicher führen.

Wir begleiten Gemeinden, Ämter und Vorhabenträger von der ersten Idee bis zur rechtskräftigen Satzung – mit Bauleitplanung, städtebaulichen Konzepten und verlässlicher Verfahrensbetreuung aus Rellingen in der Metropolregion Hamburg.

Unsere Planungsregion:

  • Kreis Pinneberg
  • Kreis Segeberg
  • Kreis Stormarn
  • Kreis Rendsburg-Eckernförde
  • Kreis Dithmarschen
  • Kreis Steinburg

Das Büro

Spezialisiert auf Städtebau und Bauleitplanung

Dank unserer Spezialisierung auf städtebauliche und stadtplanerische Fragestellungen bieten wir unseren Auftraggeberinnen und Auftraggebern ein hohes Maß an Fachkompetenz und Erfahrung.

Je nach Aufgabenstellung bilden wir Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsplanerinnen und -planern, Erschließungsplanerinnen und -planern sowie Ingenieur- und Vermessungsbüros. Diese enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und damit fristgerechte Planung aus einer Hand.

Die Stadtplanerinnen Dorle Danne und Anne Nachtmann haben 2015 das Büro Maysack-Sommerfeld Stadtplanung übernommen; seit 2019 sitzt die dn.stadtplanung in Rellingen – rund 4 km von der Hamburger Stadtgrenze entfernt. Wir planen vor allem in den Kreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Steinburg.

  • RechtsformGesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • StandortKellerstraße 49, 25462 Rellingen
  • KammernArchitekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein; Hamburgische Architektenkammer
  • TechnikAutoCAD Civil 3D, WS LandCAD mit XPlanung-Modul
Die Stadtplanerinnen Anne Nachtmann (links) und Dorle Danne (rechts) vor einer hellen Wand
Anne Nachtmann und Dorle Danne · Foto © dn.stadtplanung
Porträt Dorle Danne

Dipl.-Ing. Dorle Danne

Stadtplanerin. Mitglied der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein, der Hamburgischen Architektenkammer und der SRL – Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung.

Porträt Anne Nachtmann

Dipl.-Ing. Anne Nachtmann

Stadtplanerin. Mitglied der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein und im Verein der Architekten und Ingenieure des Kreises Pinneberg.

Planungsregion

Zuhause in Schleswig-Holstein und der Metropolregion Hamburg

Unser Schwerpunkt liegt in den Kreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Steinburg. Darüber hinaus betreuen wir einzelne Planungen in weiteren Teilen des Landes.

Kurze Wege zu Ämtern, Kreisverwaltungen und Gremien sind für uns ein Teil verlässlicher Verfahrensführung.

  • Schwerpunktkreise
  • Hamburg
  • Bürostandort Rellingen
Stilisierte Karte: Planungsraum von dn.stadtplanung Schematische Darstellung Schleswig-Holsteins. Hervorgehoben sind die Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Steinburg. Hamburg ist als Bezugspunkt dargestellt, der Bürostandort Rellingen ist markiert. Nicht maßstäblich. NORDSEE OSTSEE Elbe Kreis Pinneberg Kreis Segeberg Kreis Stormarn Kreis Dithmarschen Kreis Steinburg Kreis Rendsburg-Eckernförde Freie und Hansestadt Hamburg Pinneberg Segeberg Stormarn Dithmarschen Steinburg Rendsburg-Eckernförde Hamburg Helgoland (Kr. Pinneberg) Rellingen Bürostandort N Schematische Darstellung · nicht maßstäblich

Aufgabenfelder

Leistungen

Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Auftraggeberinnen und Auftraggebern individuelle Lösungen – von der vorbereitenden Bauleitplanung bis zur Beteiligung der Öffentlichkeit.

01

Flächennutzungsplanung

Erstaufstellung, Neuaufstellung und Änderungen von Flächennutzungsplänen – vom gesamten Gemeindegebiet bis zur Einzeländerung.

02

Bebauungsplanung

Bebauungspläne, vorhabenbezogene Bebauungspläne nach § 12 BauGB sowie Änderungen und Aufhebungen – im Regelverfahren oder nach §§ 13, 13a BauGB.

03

Innen- und Außenbereichssatzungen

Klarstellungs-, Entwicklungs- und Ergänzungssatzungen nach § 34 sowie Außenbereichssatzungen nach § 35 BauGB.

04

Städtebauliche Konzepte & Visualisierungen

Machbarkeitsstudien, Konzeptvarianten, städtebauliche Rahmenpläne und Visualisierungen.

05

Wohn- und Gewerbegebiete

Neue Wohnquartiere, dörfliche Wohngebiete und Gewerbe- bzw. Industriegebiete – inklusive Erschließungs- und Entwässerungsfragen mit den Fachplanern.

06

Nahversorgung

Planungsrecht für Lebensmittelmärkte und Sondergebiete Einzelhandel – abgestimmt auf Auswirkungsanalysen und zentrale Versorgungsbereiche.

07

Orts- und Dorfentwicklung

Ortsentwicklungskonzepte, Untersuchungen von Innenentwicklungspotenzialen und Baulückenkataster als Grundlage für ein kommunales Flächenmanagement.

08

Umweltbericht & Artenschutz

Umweltberichte, Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung und artenschutzrechtliche Belange – in der Regel gemeinsam mit Landschaftsplanerinnen und -planern.ggf. mit Partnerbüros

09

Verfahrensbetreuung

Betreuung der Aufstellungsverfahren, Anfertigung sämtlicher Verfahrenstexte und Vorbereitung der Abwägungsvorschläge für die Gremien.

10

Bürgerbeteiligung

Öffentlichkeitsbeteiligung, Workshops und Informationsveranstaltungen – verständlich aufbereitet für Bürgerinnen und Bürger.

11

Beratung

Beratungsleistungen für Gemeinden, Ämter und Vorhabenträger – von der ersten Standortidee bis zur Satzung.

12

XPlanung & digitale Pläne

Georeferenzierte Pläne im Standard XPlanung sowie Datensätze, Flyer und Präsentationen zur unkomplizierten Weitergabe.

Referenzen

Portfolio

Eine Auswahl abgeschlossener Planungen. Filtern Sie nach Planart – jede Karte führt zur ausführlichen Projektseite.

Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 4 und 2. Änderung des Flächennutzungsplans, Gemeinde NindorfKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis Rendsburg-EckernfördeB-Plan mit F-Plan-Änderung

Dörfliches Wohngebiet westlich Mittelweg

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Nindorf
Plan:
Bebauungsplan Nr. 4 und 2. Änderung des Flächennutzungsplans
Planausschnitt: Flächennutzungsplan (Erstaufstellung), Gemeinde LütjenwestedtKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis Rendsburg-EckernfördeF-Plan (Erstaufstellung)

Erstaufstellung des Flächennutzungsplans Lütjenwestedt

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Lütjenwestedt
Plan:
Flächennutzungsplan (Erstaufstellung)
Planausschnitt: Flächennutzungsplan (Erstaufstellung), Gemeinde WinsenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis SegebergF-Plan (Erstaufstellung)

Erstaufstellung des Flächennutzungsplans Winsen

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Winsen
Plan:
Flächennutzungsplan (Erstaufstellung)
Planausschnitt: Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 12, Gemeinde Büsumer DeichhausenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis DithmarschenVorhabenbezogener B-Plan

Ferienwohnanlage Achtern Diek 24

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Büsumer Deichhausen
Plan:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 12
Planausschnitt: Bebauungspläne Nr. 4.2, 1. Änderung und Erweiterung Nr. 4.2 sowie Nr. 11, Gemeinde NützenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis SegebergB-Pläne (Gewerbe)

Gewerbegebiete an der A 7 und am Op’n Camp

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Nützen
Plan:
Bebauungspläne Nr. 4.2, 1. Änderung und Erweiterung Nr. 4.2 sowie Nr. 11
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 105, Stadt TorneschKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan (Gewerbe)

Erweiterung Businesspark (Oha II)

Gemeinde/Stadt:
Stadt Tornesch
Plan:
Bebauungsplan Nr. 105
Planausschnitt: Klarstellungs- und Ergänzungssatzung nach § 34 Abs. 4 BauGB, Gemeinde Borstel-HohenradenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergSatzung nach § 34 BauGB

Innenbereichssatzung nördl. Dorfstraße / östl. Wohldweg

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Borstel-Hohenraden
Plan:
Klarstellungs- und Ergänzungssatzung nach § 34 Abs. 4 BauGB
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 14, Gemeinde HelgolandKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan (Grünflächen / Tierhaltung)

Kleingartenverein und Pony-Club

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Helgoland
Plan:
Bebauungsplan Nr. 14
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 72 und 8. Änderung des Flächennutzungsplans, Gemeinde RellingenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan mit F-Plan-Änderung (Mischnutzung, Schule)

Multifunktionsgebiet Kellerstraße / Hermann-Löns-Weg

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Rellingen
Plan:
Bebauungsplan Nr. 72 und 8. Änderung des Flächennutzungsplans
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 81, Stadt BarmstedtKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan (Nahversorgung)

Vollversorger am Knüppeldamm

Gemeinde/Stadt:
Stadt Barmstedt
Plan:
Bebauungsplan Nr. 81
Planausschnitt: Ortsentwicklungskonzept (Fortschreibung des Gemeindeentwicklungsplans 2004), Gemeinde LägerdorfKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis SteinburgOrtsentwicklungskonzept

Ortsentwicklungskonzept Lägerdorf

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Lägerdorf
Plan:
Ortsentwicklungskonzept (Fortschreibung des Gemeindeentwicklungsplans 2004)
Planausschnitt: Innenentwicklungspotenzialanalyse, Gemeinde TellingstedtKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis DithmarschenKonzept / Flächenmanagement

Untersuchung der Innenentwicklungspotenziale

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Tellingstedt
Plan:
Innenentwicklungspotenzialanalyse
Planausschnitt: Konzeptvarianten, Gemeinde LangelnKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergStädtebauliches Konzept

Städtebauliches Konzept Langeln

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Langeln
Plan:
Konzeptvarianten
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 7 und 4. Änderung des Flächennutzungsplans, Gemeinde HedwigenkoogKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis DithmarschenB-Plan mit F-Plan-Änderung (Gemeinbedarf)

Flächen für den Naturkindergarten

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Hedwigenkoog
Plan:
Bebauungsplan Nr. 7 und 4. Änderung des Flächennutzungsplans
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 12, Gemeinde Borstel-HohenradenKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan (Wohnen)

Wohngebiet westlich Nedderhulden

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Borstel-Hohenraden
Plan:
Bebauungsplan Nr. 12
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 62, Stadt Oldenburg in HolsteinKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis OstholsteinB-Plan (Wohnen)

Wohngebiet Am Sandkamp

Gemeinde/Stadt:
Stadt Oldenburg in Holstein
Plan:
Bebauungsplan Nr. 62
Planausschnitt: Bebauungsplan Nr. 31 und 23. Änderung des Flächennutzungsplans, Gemeinde EllerbekKartengrundlage: ©GeoBasis-DE/LVermGeo SH/CC BY 4.0 (Quelle verändert)
Kreis PinnebergB-Plan mit F-Plan-Änderung (Wohnen)

Wohngebiet Igelheide

Gemeinde/Stadt:
Gemeinde Ellerbek
Plan:
Bebauungsplan Nr. 31 und 23. Änderung des Flächennutzungsplans
Titelseite des Portfolios der dn.stadtplanung

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Unser Portfolio als PDF

Alle 21 Projekte mit Kurzbeschreibung, Herausforderungen und Lösungen sowie großformatigen Planzeichnungen – kompakt in einem Dokument.

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PDF · 46 Seiten · 27 MB · Stand November 2026

Verfahren verstehen

Ablauf eines Bebauungsplans

Vom Planungsanlass bis zum Inkrafttreten: So läuft ein Bebauungsplan im Regelverfahren ab – und so teilen sich die Aufgaben zwischen Planungsbüro und Gemeinde.

Büro übernimmt dn.stadtplanung Gemeinde beschließt Entscheidung der Gemeindevertretung Öffentlichkeit & Behörden Beteiligung

  1. Schritt 0: Planungsanlass / städtebauliches Erfordernis § 1 Abs. 3 BauGBBüroGemeinde beschließt

    Die Gemeinde stellt Bauleitpläne auf, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist.

    • Büro: Standortprüfung, erste Konzeptskizzen, Klärung der Verfahrensart und benötigter Gutachten
    • Gemeinde: politische Willensbildung, Entscheidung über das Planungserfordernis
  2. Schritt 1: Aufstellungsbeschluss § 2 Abs. 1 BauGBGemeinde beschließt

    Das zuständige Gremium beschließt, einen Bauleitplan aufzustellen. Der Beschluss wird ortsüblich bekannt gemacht.

    • Büro: Beschlussvorlage mit Geltungsbereich und Planungszielen
    • Gemeinde: Beschluss und Bekanntmachung
  3. Schritt 2: Vorentwurf mit Begründung Planzeichnung, Text, BegründungBüro

    Ausarbeitung des Vorentwurfs mit Planzeichnung, textlichen Festsetzungen und Begründung, bei Bedarf mit Konzeptvarianten.

    • Büro: Planzeichnung, Festsetzungen, Begründung, Koordination der Fachgutachten
    • Gemeinde: Abstimmung der Planungsziele
  4. Schritt 3: Frühzeitige Beteiligung § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGBBüroÖffentlichkeit & Behörden

    Die Öffentlichkeit wird frühzeitig über Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung unterrichtet; Behörden und Träger öffentlicher Belange (TÖB) äußern sich – auch zum Umfang der Umweltprüfung.

    • Büro: Unterlagen, Anschreiben, ggf. Informationsveranstaltung, Auswertung der Stellungnahmen
    • Öffentlichkeit & Behörden: Gelegenheit zur Äußerung
  5. Schritt 4: Entwurf inkl. Umweltbericht Entwurfs- und VeröffentlichungsbeschlussBüroGemeinde beschließt

    Der Plan wird unter Berücksichtigung der frühzeitigen Beteiligung zum Entwurf weiterentwickelt; der Umweltbericht ist Teil der Begründung. Das Gremium billigt den Entwurf und beschließt die Veröffentlichung.

    • Büro: Entwurf, Begründung, Zusammenführung des Umweltberichts (ggf. Partnerbüro)
    • Gemeinde: Entwurfs- und Veröffentlichungsbeschluss
  6. Schritt 5: Veröffentlichung und Beteiligung § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGBBüroÖffentlichkeit & Behörden

    Der Entwurf wird im Internet veröffentlicht – in der Regel für die Dauer eines Monats, mindestens 30 Tage – und zusätzlich auf andere leicht zu erreichende Weise zugänglich gemacht. Behörden und TÖB geben ihre Stellungnahmen ab.

    • Büro: Bekanntmachungstexte, Veröffentlichungsunterlagen, Behördenbeteiligung
    • Öffentlichkeit & Behörden: Stellungnahmen
  7. Schritt 6: Abwägung § 1 Abs. 7 BauGBBüroGemeinde beschließt

    Alle öffentlichen und privaten Belange werden gegeneinander und untereinander gerecht abgewogen. Bei wesentlichen Änderungen kann eine erneute Beteiligung nach § 4a Abs. 3 BauGB erforderlich werden.

    • Büro: Abwägungsvorschläge zu allen Stellungnahmen
    • Gemeinde: Abwägungsentscheidung
  8. Schritt 7: Satzungsbeschluss § 10 Abs. 1 BauGBGemeinde beschließt

    Die Gemeinde beschließt den Bebauungsplan als Satzung. (Flächennutzungspläne werden festgestellt und bedürfen der Genehmigung nach § 6 BauGB.)

    • Büro: Satzungsfassung, zusammenfassende Erklärung
    • Gemeinde: Satzungsbeschluss
  9. Schritt 8: Bekanntmachung und Inkrafttreten § 10 Abs. 3 BauGBGemeinde beschließt

    Mit der ortsüblichen Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft. Er wird mit Begründung zu jedermanns Einsicht bereitgehalten und zusätzlich im Internet zugänglich gemacht.

    • Büro: Ausfertigungsunterlagen, digitale Planfassung (XPlanung)
    • Gemeinde: Ausfertigung und Bekanntmachung

Vereinfachtes Verfahren (§ 13 BauGB)

Werden bei Änderungen die Grundzüge der Planung nicht berührt, kann die Gemeinde das vereinfachte Verfahren wählen: Die frühzeitige Beteiligung kann entfallen, eine Umweltprüfung und ein Umweltbericht sind nicht erforderlich.

Beschleunigtes Verfahren (§ 13a BauGB)

Bebauungspläne der Innenentwicklung – etwa zur Nachverdichtung oder Wiedernutzbarmachung von Flächen – können unter den gesetzlichen Schwellenwerten beschleunigt aufgestellt werden. Es gelten die Erleichterungen des § 13 BauGB; der Flächennutzungsplan kann im Wege der Berichtigung angepasst werden.

Was die Gemeinde entscheidet

Alle Beschlüsse – Aufstellung, Entwurf und Veröffentlichung, Abwägung und Satzung – fasst die Gemeinde. Wir bereiten sie fachlich vor, führen die Beteiligungen durch und dokumentieren das Verfahren.

Stand der Rechtslage: Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634), das zuletzt durch Artikel 8 Absatz 2 des Gesetzes vom 23. Juli 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226) geändert worden ist – ohne Gewähr. Vereinfachte Darstellung des Regelverfahrens; maßgeblich sind das Gesetz und die Hauptsatzung der Gemeinde.

Kontakt

Sprechen Sie uns an

Ob erste Standortidee, laufendes Verfahren oder Frage zu einem Bebauungsplan: Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

dn.stadtplanung GbR
Dipl.-Ing. Dorle Danne · Dipl.-Ing. Anne Nachtmann
Kellerstraße 49
25462 Rellingen